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Ermutigt durch den Erfolg des Polarsternes entschloss sich Herzen, gemeinsam mit seinem Gesinnungsgenossen Nikolai Ogarjow eine Zeitung zu grnden. Sie erschien unter dem Titel Kolokol (Die Glocke) im Juli 1857. Die Glocke bte von England aus einen revolutionierenden Einfluss auf das politische Geschehen in Russland aus.

Herzen hat die freie russische Presse im Ausland geschaffen darin besteht sein groes Verdienst. Der Polarstern nahm die Traditionen der Dekabristen auf. Die Glocke trat leidenschaftlich fr die Befreiung der Bauern ein. Diese freien Presseorgane haben bei der Vorbereitung der russischen Revolution eine groe Rolle gespielt. (1670) II , Text 1.

Das Hochmittelalter Den bergang vom ostfrnkischen zum deutschen Reich setzt man gewhnlich mit dem Jahre 911 an. Der Frankenherzog Konrad I. wurde zum Knig gewhlt. Er gilt als der erste deutsche Knig. (Der offizielle Titel war frnkischer Knig, spter rmischer Knig; der Reichsname lautete seit dem 11.Jahrhundert Rmisches Reich, seit dem 13.Jahrhundert Heiliges Rmisches Reich; im 15.Jahrhundert kam der Zusatz Deutscher Nation auf.) Das Reich war eine Wahlmonarchie. Der Knig wurde vom hohen Adel gewhlt. Daneben galt das Gebltsrecht: Der neue Knig sollte mit seinem Vorgnger verwandt sein. Dieser Grundsatz wurde mehrfach durchbrochen; wiederholt kam es auch zu Doppelwahlen. Eine Hauptstadt besa das mittelalterliche Reich nicht, der Knig regierte im Umherziehen.

Es gab keine Reichssteuern. Seinen Unterhalt bezog der Knig vor allem aus Reichsgtern, die er treuhnderisch verwaltete.

Zum wirklichen Herrscher des Reiches machte sich Otto I. Seine Machtflle fand Ausdruck darin, dass er sich 962 in Rom zum Kaiser krnen lie.

Seither hatte der deutsche Knig Anwartschaft auf die Kaiserwrde. Der Idee nach war das Kaisertum universal und verlieh seinem Trger die Herrschaft ber das gesamte Abendland. (1040) 1. die Anwartschaft , 2. das Gebltsrecht 3. das Abendland , 4. Konrad I. Konrad der Erste 5. Otto I. Otto der Erste 6. die Treuhand ; Text 2.

Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelalter Deutschland war im Mittelalter ein Bauernland. Die Lebensgrundlage war die Landwirtschaft. Handwerk und Handel spielten noch keine groe Rolle. Neun Zehntel der Bevlkerung waren Bauern. Zum groen Teil waren sie unfrei. Sie waren von adligen Grundherren abhngig, die ihnen Schutz gewhrten. Grad und Art der Abhngigkeit waren von Ort zu Ort sehr verschieden. Neben den unfreien gab es auch freie Bauern, die unabhngig ihr eigenes Land bebauten.

ber den Bauern standen Adel und Geistlichkeit. Die Schicht des Adels wies viel Abstufungen auf, von den Herzogen bis zu den Ministerialien.

Die einzelnen Glieder dieser Hierarchie waren durch Vassalen- oder Lehnsverhltnis verbunden. Oberster Lehnsherr war der Knig. Er bildete die Spitze einer Lehnspyramide. Das Lehen blieb Eigentum des Lehnsherrn und fiel an ihn zurck, wenn der Vassal starb.

Die Geistlichkeit war in ihren hheren Rngen eng mit dem Knig verbunden. Bischfe und bte wurden vom Knig fr Aufgaben der Reichsverwaltung herangezogen. (850) Neun Zehntel Text Kultur im Mittelalter Von der groen Bedeutung fr die kulturelle Entwicklung Deutschlands im Mittelalter waren die zahlreichnen Klster. Jahrhundertlang waren sie die einzigen Sttte, wo gelehrte Bildung gepflegt wurde. Hier wurden erstmals Teile der Bibel ins Deutsche bersetzt. Hier wurden die Werke antiker Dichter und Philosophen gesammelt und abgeschrieben. Dabei entwickelte sich eine hohe Kunst des Schreibens und der Buchmalerei.

Im 12. Jahrhundert verloren die Geistlichen ihr Bildungsmonopol. Eine neue Bildungsschicht entstand im niederen Adel, die Ritterschaft. Dazu trug bei, dass die Ritter in den Kreuzzgen die Welt des Orients mit ihren ganz anderen Lebensformen kennenlernten und so ihr Blickfeld ungeheuer erweiterten. Von der ritterlichen Kultur jener Zeit zeugen groe epische und lyrische Dichtungen. Das 12. und 13. Jahrhundert gelten als die erste Bltezeit der deutschen Literatur.

In den Anfngen seiner Geschichte war Deutschland ein Land ohne Stdte.

Erst seit 11. Jahrhundert fhrten die Bedrfnisse des Handels zur Entstehung stdtischer Siedlungen. Sie kristalliesierten sich um Bischofssitze, Knigspfalzen und Klster. Es gab auch planmige Stadtgrndungen an verkehrsgnstigen Stellen. (1030) 1. die Pfalz , 2. der Kreuzzug 3. der Orient Text Das Sptmittelalter und die frhere Neuzeit Mit Rudolf kam erstmals ein Habsburger auf den Thron. Die Grafen von Habsburg waren am Oberrhein ansssig und hatten damals schon ausgedehnten Landbesitz.

Die Goldene Bulle Karls IV. 1356, eine Art Reichsgrundgesetz, verlieh sieben Kurfrsten das ausschlieliche Recht zur Knigswahl. Whrend die kleinen Grafen, Herren und Ritter allmhlich an Bedeutung verloren, gewannen die Stdte dank ihrer wirtschaftlichen Macht an Einflu. Sie profitierten von der stetigen Zunahme des Handels. Vor allem der Fernhandel wurde zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Die Handwerker in den Stdten waren traditionell in Znften zusammengeschlossen. Aber in Textilgewerbe und im Bergbau entstanden Wirtschaftsformen, die schon frhkapitalistische Zge trugen. Weitere Strkung erfuhren die Stdte durch den Zusammenschlu zu Bnden. Der wichtigste dieser Stdtebnde, die Hanse, wurde im 14.Jh. zur fhrenden Macht des Ostseeraums.

Seit 1438 war die Krone praktisch erheblich im Hause Habsburg. Im 15.Jh.

erhoben sich zunehmend Forderungen nach einer Reichsreform. Es entwickelte sich ein Dualismus von Kaiser und Reich: dem Reichsoberhaupt standen die Reichsstnde Kurfrsten, Frsten und Stdte gegenber. Die Macht der Kaiser wurde durch Kapitulation begrenzt und zunehmend ausgehhlt.

Im 14.Jh. wurden auf dem Boden des Reiches nach italienischem und franzsischem Vorbild die fnf ersten deutschen Universitten gegrndet:

1348 Prag, 1365 Wien, 1386 Heidelberg, 1388 Kln, 1392 Erfurt. Weitere neun Universittsgrndungen folgten im 15.Jh. Das neue Weltgefhl der Renaissance und die Ideen des Humanismus erfaten auch Deutschland.

(1400) 1 2 3 4 I , Text 1. Die Universitten Deutschlands Text 2. Die Universitt Leipzig. Text 3. Wernigerode: Einige Seiten aus der Geschichte der Stadt Text 4. Daimler und Benz: Die Erbauer des Automobils.. Text 5. Unterirdische Archive von Nowgorod.. Text 6. An die groen Ideen der Dekabristen angeknpft. II , Text 1. Das Hochmittelalter... Text 2. Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelalter ... Text 3. Kultur im Mittelalter.. Text 4. Das Sptmittelalter und die frhere Neuzeit.. : :

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