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KREATIVES LESEN - , 2005 2 - 1, 21.01.2005 : , ..

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3 Text 1 Der reiche Mann und der Schuster (erzhlt von Bettina Hrlimann) Es war einmal ein armer Schuster, der war den ganzen Tag guter Laune. Er war so glcklich, dass er von morgens bis abends vor Freude sang. Immer standen viele Kinder vor seinem Fenster und hrten ihm zu.

Gleich neben dem Schuster lebte ein sehr reicher Mann. Dieser blieb die ganze Nacht auf und zhlte seine Goldstcke. Am Morgen ging er dann zu Bett. Er konnte aber nicht schlafen, weil er den Schuster singen hrte. Eines Tages hatte er eine Idee, wie er den Schuster am Singen hindern knnte.

Er lud ihn zu sich ein, und der Schuster kam sogleich. Zu seiner groen berraschung schenkte ihm der reiche Mann einen Beutel voll Goldstcke.

Als der Schuster wieder zu Hause war, ffnete er den Beutel. Nie in seinem Leben hatte er so viel Geld gesehen. Sorgfltig begann er es zu zhlen, und die Kinder schauten zu.

Es war so viel, dass der Schuster Angst hatte, es auch nur schnell aus den Augen zu lassen. So nahm er es nachts mit ins Bett. Aber auch dort im Bett musste er immer an das viele Geld denken und konnte nicht einschlafen. Er hatte beschlossen, es im Kamin zu verstecken. Ich bringe das Geld ins Hhnerhaus, dachte er etwas spter. Aber er war immer noch nicht zufrieden, und nach einer Weile grub er ein tiefes Loch im Garten und legte den Beutel hinein. Zum Arbeiten kam er gar nicht mehr.

Er hatte zuviel mit seinen Goldstcken zu tun. Und singen konnte er auch nicht mehr. Und, was am schlimmsten war, auch die Kinder kamen ihn nicht mehr besuchen.

Zuletzt war der Schuster so unglcklich, dass er den Beutel nahm und damit zu seinem Nachbarn lief. Bitte nimm dein Geld zurck, sagte er. Die Sorge darum macht mich krank, und auch meine Freunde wollen nichts mehr von mir wissen. Ich mchte lieber wieder ein armer Schuster sein. Und so wurde der Schuster bald wieder genauso vergngt wie zuvor und sang und arbeitete den ganzen Tag.

I. Wortschatzarbeit Aufgabe 1. Lesen Sie den Text 1 vor. bersetzen Sie diesen Text ins Russische.

Aufgabe 2. Unterstreichen Sie Synonyme fr das erste Wort.

1. reich: rmlich, wohlhabend, frei, vermgend, freigebig, verschwenderisch;

2. sorgfltig: akkurat, faul, verwirrt, gewissenhaft, genau, fein, nachlssig;

3. hindern: verbieten, betrgen, verhindern, abhalten, verbergen, verstecken;

4. beschlieen: sich entscheiden, sorgen, sich entschlieen, streben, gelten;

5. vergngt: zufrieden, heiter, frhlich, zrtlich, sanft, emprt.

Aufgabe 3. Ersetzen Sie kursiv gedruckte Wrter und Wortgruppen durch Synonyme und synonymische Wendungen, die in der anderen Spalte angefhrt sind.

1. Der Schuster war guter Laune. gut gestimmt sein / gut gelaunt sein /guter Stimmung sein;

2. Die Kinder hrten ihm zu. sich (D) etw. (Akk.) anhren / etw. (D.) hinhorchen 3. Eines Tages hatte der reiche auf den Gedanken kommen / j-m einfallen Mann eine Idee, 4. Nach einer Weile grub der nach einer Zeit / spter Schuster ein Loch im Garten.

5. Der Schuster arbeitete vergngt von frh bis spt / von Morgen bis Abend den ganzen Tag.

endlich / schlielich 6. Zuletzt war der Schuster sehr unglcklich.

Aufgabe 4. Lesen Sie den Text noch einmal. Setzen Sie in den Lckentext passende Wrter so ein, dass er dem Inhalt des Textes entspricht.

Es war einmal ein Schuster, der war den ganzen Tag guter . Er war so , dass er von morgens bis abends vor Freude sang. Der reiche Nachbar des Schusters die ganze Nacht und zhlte seine Goldstcke. Am Morgen konnte er aber nicht schlafen, weil ihn der Schuster . Eines Tages schenkte der reiche Mann dem Schuster einen Beutel voll Goldstcke. Es war so viel, dass der Schuster Angst hatte, es auch nur aus den Augen zu lassen. Der Schuster wollte das Geld sicher . Aber er war mit jedem Versteck unzufrieden. Er konnte nicht mehr arbeiten, denn er zuviel mit seinen Goldstcken . Zuletzt war der Schuster so unglcklich, dass er dem Beutel und damit zu seinem Nachbarn . Der Schuster gab das Geld zurck und wurde bald wieder genauso vergngt wie und sang und den ganzen Tag.



werken, schaffen, verarmt, selig, Stimmung, Glck, wach sein, verbergen, rennen, vorher, greifen nach D, beschftigt sein, erbost, stren, kurz Aufgabe 5. Finden Sie quivalente fr angegebene Wrter und Wendungen.

A.

der Schuster, das Hhnerhaus, der Beutel, das Loch, am schlimmsten, sogleich B.

, , , , Aufgabe 6.bersetzen Sie folgende Stze ins Deutsche.

1. . 2. . 3. . 4. , .

5. . 6. . 7. , . 8. . 9. . 10. .

II. Grammatikarbeit Aufgabe 7. Stellen Sie die Fragen zu den im Text 1 unterstrichenen Wrtern. Beachten Sie die Prpositionen in einigen unterstrichenen Wortgruppen.

Aufgabe 8. Setzen Sie richtige Prpositionen und Endungen ein, wo es ntig ist.

1. Die Menschen hrten d wunderbar.. Singen des Schusters zu. 2. Der Nachbar wollte den Schuster d.. Singen hindern. 3. Philipp lud sein.. Vater d.. Hochzeit ein. 4. Die Kinder schauten d.. Arbeit des Schusters zu. 5. Der Mann konnte nur sein.. Geld denken. 6. Die Sorge d.. Beutel machte den Schuster krank. 7. Der Nachbar hatte Angst ander.. Menschen. 8. Der Schuster hatte Angst sein.. Geld. 9. Die Freunde wollten nichts mehr (er) wissen. 10.

Der reiche Mann wusste.. d.. rmlich.. Leben des Schusters.

Aufgabe 9. Setzen Sie den bestimmten, unbestimmten oder Nullartikel ein. Formulieren Sie die Faustregeln des Artikelgebrauchs fr jeden Punkt.

A.

Es lebte einmal Mann. Mann war sehr reich. Sein Nachbar war Schuster.

Es war armer Schuster. Zu Schuster kamen Kinder. Kinder standen vor Schusters Haus. Schuster sang frhliche Lieder. Lieder gefielen Kindern und anderen Leuten, nur Nachbar konnte Lieder Schusters nicht leiden, weil er nicht schlafen konnte. Einmal nahm er Beutel und kam zu Nachbarn. Er schenkte Beutel Schuster.

B.

Der Schuster sang vor Glck. Der reiche Mann war abgemagert vor.. Angst um sein Geld. Er a fast nichts und wre beinahe vor Hunger gestorben. Der arme Schuster war mde vor Armut und nahm das Geld des Nachbarn entgegen. Der Schuster war nicht geplagt vor Einsamkeit, denn viele Kinder kamen zu ihm.

Sie waren glcklich vor Schnheit seiner Lieder.

Aufgabe 10. Antworten Sie auf die Fragen nach dem Muster. Gebrauchen Sie in Ihren Antworten Nebenstze. Achten Sie auf die Wortfolge.

Muster: Warum heit der Text Der reiche Mann und der Schuster (weil, denn, darum ) - Der Text heit so, weil es hier um den reichen Mann und den Schuster geht.

- Der Text heit so, denn es geht hier um den reichen Mann und den Schuster.

- Es geht hier um den reichen Mann und den Schuster, deshalb heit der Text so.

A. 1. Warum war der Schuster den ganzen Tag guter Laune a. (weil) Er war ein Optimist.

b. (denn) Er war ein heiterer und lebensfroher Mensch.

c. (deshalb) Frhliche Lieder halfen ihm bei der Arbeit.

2. Warum war der Schuster arm, obwohl er den ganzen Tag arbeitete a. (weil) Seine Arbeit wurde schlecht bezahlt.

b. (denn) Er verlangte von seinen Kunden wenig Geld.

c. (deshalb) Er war sparsam.

3. Warum ist der Schuster kein Snger geworden, wenn er so gern sang a. (weil) Er hatte keine Lust, Snger zu werden.

b. (denn) Er war nicht genug begabt, um Snger zu werden.

c. (deshalb) Er hatte den Beruf des Schusters gern.

4. Warum zhlte der reiche Mann sein Geld in der Nacht und nicht am Tage a. (weil) Er hatte Angst um sein Geld.

b. (denn) Er wollte von niemandem gesehen werden.

c. (deshalb) Niemand sollte ber seinen Reichtum erfahren.

5. Warum strten die Lieder des Nachbarn den reichen Mann beim Schlafen a. (weil) Der reiche Mann war unruhig und nervs.

b. (denn) Der reiche Mann hatte dauernde Schlafstrungen.

c. (darum) Der reiche Mann konnte nur in der ruhigen Atmosphre einschlafen.

6. Warum nahm der Schuster das Geld des Nachbarn entgegen a. (weil) Er konnte das Geschenk des Nachbarn nicht ablehnen.

b. (denn) Er wollte auch viel Geld haben.

c. (deswegen) Er wusste nicht, was im Beutel lag.

7. Warum gab der Schuster dieses Geld nicht aus, sondern versuchte es zu verstecken a. (weil) Er wollte dieses Geld fr schwere Zeiten aufbewahren.

b. (denn) Er war nicht daran gewhnt, viel Geld auszugeben.

c. (darum) Er war ein einfacher Mensch und brauchte nicht viel.

B.

1. Wann sang der Schuster (whrend, wenn, indem) 2. Wann kamen die Kinder zum Schuster (wenn) 3. Wann zhlte der reiche Mann seine Goldstcke (nachdem, bevor, wenn, indem) 4. Wann ging er zu Bett (nachdem, bevor, wenn, indem) 5. Wann schenkte der reiche Mann dem Schuster einen Beutel voll Geld (nachdem) 6. Wann ffnete der Schuster den Beutel (als, nachdem) 7. Wann wurde/war der Schuster unglcklich (seitdem, nachdem, solange) 8. Wann brachte der Schuster das Geld zurck (als, nachdem) 9. Wann wurde der Schuster wieder vergngt (nachdem, seitdem, als) Aufgabe 11. Finden Sie grammatische Fehler und korrigieren Sie diese Fehler.

1.Es lebte einmal der Schuster. 2. Neben den Schuster befand sich das Haus des reiches Mannes. 3. Die Kindern kamen bei dem Schuster. 4. Die Lieder der Schuster gefallen den Kinder. 5. Der Schuster bekam vom reichem Mann das Beutel mit Geld. 6. Der Schuster konnte nicht mehr ruhig schlief. 7. Er vergesst ber seiner Arbeit. 8. Der Schuster brachtet das Geld den reichen Mann zurck. 9.





Dann konnte er wieder mit der Vergngen zu arbeiten. 10. Die Kinder hrten ihn wieder zu.

III. Textverstndnis Aufgabe 12. Korrigieren Sie inhaltliche Fehler, indem Sie inhaltlich falsche W rter durch richtige ersetzen.

Es lebte einmal ein vermgender Schuster. Er war tglich missmutig. Er war so verdrossen, dass er von frh bis spt sang. Viele Kinder hrten ihm zu.

Neben dem Schuster lebte ein brotloser Mann. Er wachte nachts und zhlte seine Mnzen. Am Morgen konnte er nicht erwachen, weil er die Lieder des Schusters hrte. Eines Tages fiel es ihm ein, wie er seinen Nachbarn vom Singen abbringen knnte. Er beschenkte den Schuster mit einem Beutel ohne Goldstcke.

Der Schuster machte zu Hause den Beutel zu und sah viel Geld. Er dachte fortwhrend an dieses Geld und konnte jetzt viel besser arbeiten. Er fand ein sicheres Versteck fr seinen Beutel. Er konnte aber kein Lied mehr einstimmen, und die Kinder kamen nicht mehr zu ihm.

Dann nahm er das Geld und brachte es dem Nachbarn zurck. Danach wurde der Schuster wieder betrbt und faulenzte wie frher den ganzen Tag.

Aufgabe 13. Welche Stze entsprechen dem Inhalt des Textes Markieren Sie diese Stze mit ja. Welche Stze widersprechen dem Ihalt des Textes Markieren Sie diese Stze mit nein.

1. Der Nachbar des Schusters war einfallsreich. 2. Der Schuster war musikalisch begabt. 3. Die Kinder kamen den faulen Schuster besuchen. 4. Der Schuster lebte in einem entlegenen Haus. 5. Die Kinder strten den Schuster bei der Arbeit. 6.

Der reiche Mann beschenkte den Schuster mit Geld. 7. Die Ursache seiner Freigebigkeit war Schlaflosigkeit. 8. Das Loch im Garten war das beste Versteck fr den Beutel. 9. Neben dem Haus befand sich ein Hhnerhaus. 10. Der Schuster setzte nie mit dem Arbeiten aus. 11. Der Schuster konnte ohne Lieder und ohne seine Freunde nicht leben. 12. Der Schuster gab das ganze Geld aus. 13. Der Schuster war sehr berrascht, als ihm sein Nachbar ein Geschenk machte. 14. Der reiche Mann zhlte sein Geld bis Morgen. 15. Im Haus vom Schuster gab es keinen Kamin.

Aufgabe 14. Gliedern Sie im Text 8-10 inhaltliche Abschnitte aus. Stellen Sie zu diesen Abschnitten Fragen so, dass die Antworten auf diese Fragen Ihnen beim Nacherz hlen helfen. Gebrauchen Sie dabei verschiedenartige Fragew rter.

Wann, wie, wie lange, warum, wem, seit wann, was fr ein, wozu, Aufgabe 15. Erzhlen Sie den Text Der reiche Mann und der Schuster nach. Sttzen Sie sich auf das unten angefhrte Schema.

der Anfang (die Wie hei t der Text Der Text Der reiche Einfhrung) Ist es ein Mrchen / eine Mann und der Schuster spannende (lehrreiche, erfundene, ist eine tiefsinnige fantastische, reale,..) Geschichte Geschichte ber Geld und /eine Episode aus dem Leben Glck in unserem Leben.

eines bekannten Menschen /.. Die Hauptpersonen Wer gehrt zu den handelnden dieses Textes sind der Personen arme Schuster und sein Wo spielt sich die Handlung ab reicher Nachbar.

(Wo spielt die Handlung) Die Handlung spielt der Hauptteil die die Charakteristik der Siehe Aufgabe 1.

Schlussfolgerung Hauptpersonen (die Analyse) die Botschaft des Autors/ des Siehe Aufgabe 2.

Textes Ihre persnliche Einstellung zu diesem Text (Hat Ihnen der Text gefallen / nicht gefallen) IV. Nachdenken und Diskutieren Aufgabe 16. Beantworten Sie folgende Fragen.

1. Worber oder worauf freute sich der Schuster, indem er vor Freude sang 2.

Warum hrten die Kinder dem Singen des Schusters zu Hatten sie keine anderen Beschftigungen Waren es dumme und faule Kinder 3. Warum schenkte der reiche Mann dem Schuster einen Beutel voll Goldstcke War sein Schlaf ihm wichtiger als sein Geld Warum schlief er dann nicht in der Nacht 4. Sind der Kamin und das Hhnerhaus gute Verstecke fr das Geld Wo kann man Geld am sichersten aufbewahren 5. Warum kam der Schuster zum Arbeiten nicht mehr War er in Wirklichkeit sehr faul 6. Kann Geld den Menschen glcklich machen 7. Warum brachte Geld dem Schuster nur Unglck 8. Machte Geld den reichen Mann glcklich 9. Welche Rolle spielt Geld in unserem Leben Aufgabe 17. Charakterisieren Sie die handelnden Personen dieses Textes. Die Fragen unten knnen Ihnen als Hilfe dienen. Begrnden Sie Ihre Meinung.

der Schuster 1. War der Schuster arbeitsam und fleiig 2. War er kontaktfreudig und gesellig 3. War der Schuster ein begabter Mensch mit offenem Charakter 4. War er ein Optimist 5. Vernderte das Geld sein Leben 6. War der Schuster ein gieriger, geiziger Mensch 7. Geizte der Schuster mit dem Geld 8. War der Schuster klug und weise 9. Verstand der Schuster den Sinn seines Lebens richtig 10. War der Schuster ein starker Mensch, der lebenswichtige Entschlsse treffen konnte der reiche Mann 1. War der Nachbar des Schusters von seinem Geld abhngig 2. War er geizig 3.

War der reiche Mann einfallsreich 4. War er kontaktfreudig 5. War er glcklich Aufgabe 18. Antworten Sie auf die Fragen und begrnden Sie Ihre Meinung. Sttzen Sie sich auf die angefhrten Wendungen.

1. Ist dieser Text lehrreich / tiefsinnig / aufschlussreich tiefe Gedanken beinhalten / mit philosophischen Problemen verbunden sein / einen tiefen Inhalt haben 2. Was zeigt / veranschaulicht der Autor/dieser Text dem Leser - Das Geld macht den Menschen nicht immer glcklich;

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